http://www.blog.adelhaid.de/2014/11/lebensende.htmlkurz_notiert (Pt. 7)

Ich überrasche mich manchmal selbst. Auf dem Blog habe ich mich schon umfangreich mit Menschlichen Mülldeponien oder Palingenesie beschäftigt, bin aber dabei noch nie auf die kleine Wahrheit gestoßen, die mir heute beim "Abendbrot" zuteilwurde.
Grund war ein abgeblühtes Basilikumpflänzchen auf dem Fenstersims, das den Winter nicht überstehen wird. Ich wünsche ungern, und so hoffe ich, es wird wieder austreiben, wenn Tage länger und Nächte kürzer werden.

Es brachte mir (noch) die folgende Erkenntnis:
Menschen verschönern offensichtlich die Gräber ihrer Verstorbenen, weil sie dadurch das Leben aus dem toten Leben zur Schau bringen wollen.
"Schau, aus den Überresten dieser Person ist eine Blume entsprungen."

Leider ist dem einfach nicht so. Es ist so wie es (heute) ist: eine Schau.
Kleines PS: "Wenn in der Mongolei ein Hund stirbt wird er hoch in den Hügeln begraben,
damit kein Mensch auf seinem Grab laufen kann."
(Quelle: The Art of Racing in the Rain)
Großes PS: State of Dogs (ca. von Minute 18:45-19:30)

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  1. Ich habe soeben noch einen Link zu dem Film "State of Dogs" hinzugefügt, auf den sich der Autor bezog. Diese paar Sätze ab Minute 18:45 genügen. Ich fand den Film leider nur mit englischem Untertitel.

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  2. Das wäre wohl wünschenswert, dass die Menschen die Gräber aus diesem Grund verschönern. Aber es würde eine ganz andere Haltung zum "Leben" und "Sterben" vorraussetzen, dass man im anscheinend toten das Leben noch erkennen kann. Vermutlich entspricht das sogar der Wahrheit....

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